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IvarCombrinck

Ivar Combrinck

Ivar Combrinck (* 16. Januar 1943 in Anrath; † 15. September 2006) war ein deutscher Synchronsprecher. Er war auch bei Synchronisationen als Dialogbuchautor und Regisseur tätig. Bei einigen Serien synchronisierte er manchmal mit seiner Frau Inge Solbrig, seiner Tochter Caroline Combrinck und seinem Sohn Butz Combrinck gemeinsam.

Leben und WerkBearbeiten

Ivar Combrinck kam über das Theater nach München und begann als Sprecher bei Funk und Synchron. Mehrfach synchronisierte er den Schlagersänger Chris Roberts in dessen Filmen, später sprach er unter anderem Sam Bottoms, Bill Pullman, John Savage, Lewis Collins (in Die Profis) und John Travolta. Zudem lieh er Peter Davison als „Tristan Farnon“ in der Serie Der Doktor und das liebe Vieh seine Stimme.

Später spezialisierte sich Combrinck als Regisseur auf das Synchronisieren von Fernsehserien. Zu seiner Arbeit in diesem Bereich zählten die Zeichentrickserien Die Simpsons, Futurama und Family Guy. Er blieb immer noch als Synchronsprecher bei diesen Serien tätig, zum Beispiel als Sideshow Bob bzw. Tingeltangel-Bob in Die Simpsons, Zapp Brannigan in Futurama sowie Tom Tucker und Glenn Quagmire in Family Guy.

1985 brachte er die US-Sitcom Cheers erstmals für das ZDF ins deutsche Fernsehen. Die Serie lief unter dem Titel 'Prost, Helmut!', die Namen der Charaktere wurden eingedeutscht. Aus Norm wurde Helmut, aus Cliff wurde Uwe und Sam wurde zu Hubert. Die Kneipe hieß Zum fröhlichen Feierabend. Auch der Titelsong wurde eingedeutscht und von ihm selbst gesungen. Nach nur 13 Folgen wurde die Serie wieder abgesetzt und erst 1995 in einer originalgetreuen Neusynchronisation wieder ins Fernsehen gebracht. Auch hier gab es bereits Übersetzungsfehler, so wurde z.B. der Begriff Bug mit Käfer übersetzt, obwohl nicht von Ungeziefer, sondern von Abhörwanzen die Rede war.

Da auch die englischen Originalversionen bei vielen deutschsprachigen Fans bekannt und beliebt sind, gibt es auch Internetseiten, die sich ausschließlich mit der Qualität der Synchronfassungen beschäftigen. Dort werden Übersetzungsfehler aufgedeckt. Trotz seiner langjährigen erfolgreichen Arbeit wurde ihm hier von Fans vorgeworfen, wesentliche Gags falsch übersetzt zu haben. Auch bei seiner Arbeit an Futurama gab es Probleme. Vor allem Combrincks mangelndes Technik- und Science-Fiction-Wissen wurde bemängelt, so wurde durch ihn zum Beispiel „Control + Alt + Delete“ mit „Alternativkontrollöschung“ übersetzt, „Debugger“ mit „Entwanzer“ oder Redshirts mit "Rotröcke".

Combrinck starb am 15. September 2006 an den Folgen eines Hirntumors. Noch zu Lebzeiten trat Combrinck - nachdem er von seiner Erkrankung erfahren hatte - die Verantwortung für die von ihm betreuten Fernsehserien an Matthias von Stegmann ab, der nun auch nach Combrincks Tod diese Arbeit fortführt.

Rollen in Family GuyBearbeiten

Er sprach viele Nebenrollen und Figuren die nur ein einziges Mal in der Serie auftauchen sollten. Hier die Rollen die übernommen hat.

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